Virusinfektionen

Virusinfektionen bei Veranstaltungen sind nicht erst seit der Corona-Krise ein Thema, dass es hinsichtlich zu erwartender Risiken zu bewerten gilt.

Corona (oder exakter ausgedrückt: Erreger SARS-CoV-2 sowie die daraus resultierende Erkrankung COVID-19) hat Deutschland und die Welt aktuell fest im Griff, von Tag zu Tag steigen (Neu-)Infektionen sowie analog dazu auch die behördlichen Maßnahmen, um die weitere Ausbreitung einzudämmen und die Funktion des jeweiligen Gesundheitssystems sicherzustellen.

Auch wenn diese Maßnahmen im Rahmen einer globalen Pandemie-Bekämpfung mittlerweile weit über das Thema Veranstaltungen hinaus gehen – die ersten Einschränkungen des öffentlichen Lebens begannen exakt in diesem Segment. Die offensichtliche Schere zwischen einem hohem Ansteckungs- und Verbreitungsrisiko bei gleichzeitig nicht systemrelevanter Notwendigkeit vieler (Groß-)Veranstaltungen lies solche Events schnell in den Fokus der Behörden geraten.

Daher stellt sich natürlich grundsätzlich die Frage, wie mit den Risiken einer Virus-Infektion auf Veranstaltungen unabhängig von den weiteren Auswirkungen der aktuellen Pandemie zu verfahren ist.

Hier ist festzustellen, dass eine mögliche Virus-Infektion nur eine von vielen Risiken ist, die sich nahtlos in alle möglichen weiteren Gefährdungen einer Veranstaltung einreiht wie beispielsweise mangelnde Standsicherheit, Wetter- und Brandgefährdungen oder auch MANV (ein sogenannter „Massenanfall von Verletzten“) durch eine Lebensmittelvergiftung – um hier nur einige wenige zu nennen!

Daher sind Infektionsrisiken im Rahmen einer, in unterschiedlichem Umfang ohnehin für jede Art von Veranstaltung durchzuführenden Risikobeurteilung im Vorfeld der Veranstaltung zu analysieren, zu bewerten und mit notwendigen und zumutbaren Maßnahmen zur Minimierung der Risiken für Leben und Gesundheit aller beteiligten Personen zu belegen.
Entsprechende Überlegungen sollten auch bei Grippewellen o.ä. Standard sein – vor allem, wenn es sich bei dem Besucherprofil um jeweilige Risiko-Gruppen wie beispielsweise ältere Menschen oder die Übertragung begünstigende Veranstaltungen wie Tanzveranstaltungen usw. handelt!
Dies muss aus unserer Sicht, auch wenn man als verantwortlicher Veranstalter oder Betreiber vermutlich nicht für eine Infektion eines Besuchers haftbar gemacht werden kann, dennoch moralisch und aus Gründen der eigenen, sozialen Mitverantwortung zwingend geschehen!

Wie kann nun eine solche Bewertung aussehen?
Im Rahmen einer professionellen Sicherheitskonzeption ist eine solche Risikobeurteilung obligatorisch – sprechen sie hierzu mit ihrem Fachplaner oder kontaktieren sie uns  – wir beraten sie hierzu gerne!

Wir sich dem Thema selbst nähern möchte, dem empfehlen wir an dieser Stelle folgende, weiterführenden Informationen:

Foto: Thor Deichmann auf Pixabay

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